Freiburg im Breisgau hat sich im Jahre 1368 freiwillig unter den Schutz des Hauses Habsburg begeben und wurde so Teil der sogenannten „Österreichischen Vorlande“.
Nach dem 30jährigen Krieg wurde Freiburg auch Sitz der vorderösterreichischen Regierung. Für die Wachgarnison der vorderösterreichischen Regierung wurde dieses Gebäude im Jahr 1733 als Hauptwache gebaut. Nach dem Übergang Freiburgs an das Großherzogtum Baden im Jahr 1806 wurde die Alte Wache zunächst weiter militärisch genutzt, später der Stadt Freiburg übereignet und diente von da an mehreren zivilen Zwecken.
Die unteren Räume wurden zuletzt für den Markt am Münsterplatz als öffentliche Toilette genutzt. Auf Beschluss des Stadtrates wurde die Alte Wache 1996/97 in ihrer räumlichen Struktur wiederhergestellt und im Juni 1997 als Haus der badischen Weine eröffnet.
Zeichnung von 1868 mit dem Bilduntertitel: 1868 wurde die erste Winterschule in Freiburg eröffnet. Sie war in diesem Gebäude neben dem Münster - es steht heute noch - untergebracht.